
Auf der Mitgliederversammlung am 18. Oktober dieses Jahres wurde die Auflösung des Vereines „Aktion Kirche und Tiere AKUT e.V.“ zum 31.12.25 beschlossen, da sich mangels Kandidaten kein neuer Vorstand nach Ablauf der Wahlperiode gefunden hatte. AKUT hat fast 40 Jahre bestanden und erfolgreich gearbeitet. Es besteht die Möglichkeit, die Arbeit in einem anderen Verein fortzusetzen. Die Arbeitsgemeinschaft Mensch–Tier–Schöpfung“ (AG-MTS) im Netzwerk Christsein heute (NCh) kann für unsere Mitglieder eine Möglichkeit sein, unser Engagement nahtlos fortzusetzten.
Wir geben das Protokoll zur Kenntnis unter „Verein“ zur Kenntnis und fügen sowohl die Vorstellung der AG Mensch-Tier-Schöpfung als auch ein Grußwort des AKUT-Gründers Michael Blanke bei.
Dr. Ulrich Seidel. 1. Vorsitzender
Grundlegend für AKUT ist die Erkenntnis, dass sich christliche Verantwortung nicht allein auf den Menschen und seine Interessen begrenzen lässt, sondern allen Geschöpfen gilt.
AKUT will dem diakonischen Auftrag Jesu auch an der nicht menschlichen Schöpfung, besonders den Tieren, nachkommen und den Tieren in der Kirche, Theologie und Gemeinde Raum geben.
AKUT knüpft an den geistig-religiösen Traditionen der Kirche an, wie sie in Franziskus von Assisi und Albert Schweitzer sichtbar werden und lässt den Gedanken der „Ehrfurcht vor dem Leben" für die Gegenwart fruchtbar werden.
AKUT würdigt die Erkenntnisse der Tierethik, Naturphilosophie und Biologie, die ein vertieftes Verständnis des Gemeinsamen von Mensch und Tier auf ihre je eigene Weise entwickelt haben und fördern damit den christlich-naturwissenschaftlichen Dialog.
AKUT ist ein Netzwerk unterschiedlicher Initiativen innerhalb und außerhalb von Kirchen und Kirchengemeinden, die gemeinsam für den Tierschutz eintreten und diesen fördern wollen.
AKUT tritt den Tieren zuliebe für eine vegetarische oder vegane Lebensweise ein und macht Mut zu einer gewaltfreien Form der Ernährung.
Die Goldene Regel:
Behandelt andere so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet. (Jesus von Nazareth in Matthäus 7,12)
Diese Seite wurde aktualisiert am: 26.11.2025